Bundeswehr & Bildung
Kein Bund fürs Leben - Etwas besseres als den Tod findest du überall!
Schon alleine die Geschichte der Bundeswehr sollte einen stutzig machen. Nur sechs Jahre nach dem der zweite Weltkrieg vorbei war, wurde schon eine neue Armee für Deutschland aufgebaut: Die „Verteidigungsarmee Bundeswehr“.
Die meisten Soldaten waren ehemalige Offiziere der Wehrmacht (Armee während der
Nazi-Regierung).
Ohne Unterbrechung huldigt die Bundeswehr weiterhin frühere Wehrmachtsgerneräle wie z.B. Ernst Rommel. Selbst aus der „Verteidigungsarmee“ ist eine Angriffarmee geworden. (siehe Afghanistankrieg).
Heute versucht die Bundeswehr aggressiv über Radio, Internet oder Schulbesuchen dich als SoldatIn zu rekrutieren. Dabei wirbt die Bundeswehr Abenteuer, Teamgeist und einer gesicherten Ausbildung. Aber so entspannt und abenteuerlich ist die Ausbildung bei der Bundeswehr ganz und gar nicht.
Selbst als LohnarbeiterIn steht dir das Recht zu, deine Arbeit zu kündigen, wenn sie dir z.B. menschenverachtend vorkommt. Diese Freiheit wird dir beim Bund einfach genommen. Du hast dich zum Dienst zu verpflichten: Wenn du einen Befehl verweigerst zieht das schwerwiegende Konsequenzen nach sich. Kritik oder aussteigen ist fast unmöglich.
Auch ist die Bundeswehr kein Ort, an dem du Teamgeist, wie es so oft propagiert wird, erlernen und erleben kannst:
Wie soll das funktionieren, in einem Team, dass auf dem Prinzip „Befehl und Gehorsam“ aufgebaut ist? Hier lernst du Konkurrenzdenken und verinnerlichst Hierarchien, von denen es ohnehin viel zu viele im Alltag gibt.

